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Textdichterverband

Michael Schuster wurde 1961in Berlin geboren. Nach einer Lehrausbildung als Aufnahmeleiterassistent beim DDR-Fernsehen und einer anschließenden Tätigkeit als Aufnahmeleiter, arbeitete er als Lagerverwalter, Tellerwäscher, Gärtner, Maler, Hilfskoch und Hofarbeiter.
Erste Schreibversuche mit 16 Jahren, dann Mitarbeit im Berliner Literaturzirkel von Hannes Würtz, Anerkennungspreis beim Literaturwettbewerb der Berliner Jugend.
Später arbeitete er als Mitarbeiter für Wärmeenergieversorgung in einem Berliner Stadtbezirk und absolvierte dort ein Fernstudium für Staats- und Rechtswissenschaft.
Ab 1988 Produktionsleiter in der Kulturabteilung des Kultur- und Sportzentrums in Berlin. Ab 1990 in verschiedenen Positionen im Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern tätig, ab 1996 in Halle als Geschäftsführer des Halle-Tourist e.V., später des Regionalen Tourismusverbandes Saale-Tourist e.V., seit 2007 in Köthen als Geschäftsführer der Köthen Kultur und Marketing GmbH.
1993 beginnt eine ernsthafte Zusammenarbeit mit verschiedenen Komponisten aus dem norddeutschen Raum. Michael Schuster wird außerordentliches Mitglied der GEMA und Mitglied des Deutschen Textdichterverbandes.
Später intensive Zusammenarbeit mit vielen Komponisten aus dem Bereich Schlager und Pop, Arbeiten als freier Journalist, Autor und Regisseur von filmischen Dokumentationen.
Seit 2000 lebt der Autor in Baalberge.

Harald Wieschke wurde 1938 in Edderitz, ehemals Landkreis Köthen, geboren.
Weil der Vater den II. Weltkrieg als Soldat nicht überlebte, musste ihn seine Mutter allein erziehen. 1949 zog die Familie zu den Großeltern nach Gröbzig.
Harald Wieschke erlernte den Beruf eines Maurers, wurde später Meister, Lehrmeister und Diplom-Ingenieur. Insgesamt arbeitete er 51 Jahre in seinem Beruf, zuletzt als selbstständiger Hoch- und Tiefbauprojektant.
Heute ist er im Ruhestand und hat damit mehr Zeit, sich seinem Hobby, der Geschichte seines Heimatortes und der Region zu widmen.
Als Chronist von Großwirschleben faszinieren ihn besonders die vielen bodenständigen Menschen und die Geschichten, die sich quasi vor seiner Haustür entwickeln.
Doch nicht nur für seine engere Heimat ist der engagierte Autor rastlos tätig.
Viele Jahre begleitete er Hilfstransporte in die Region von Tschernobyl.
Harald Wieschke ist seit 1959 verheiratet und Vater eines Sohnes.

Klaus Kleinau wurde 1927 in Bernburg an der Saale geboren und war ab 1938 Schüler der Napola in Ballenstedt. Im letzten Kriegsjahr noch eingezogen, geriet er nach kurzem Einsatz in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach einer abgeschlossenen Kaufmannslehre ging er 1947 nach Westdeutschland. In Zusammenarbeit mit der damals neu gegründeten Schutzgemeinschaft Deutscher Wald organisierte er Waldjugendlager im westlichen Harz.
Nach einem Studium an der Pädagogischen Hochschule in Lüneburg und einem weiteren Studium für Germanistik und Musik arbeitete er als Realschullehrer und später als Schulleiter in Fallingbostel.
Gemeinsam mit seiner Frau als Organistin leitete er mit großer Begeisterung die Chöre für Kinder und Erwachsene seiner Kirchengemeinde. Nach seiner Pensionierung widmete er sich intensiv dem Schreiben und veröffentlichte mehrere Bücher.
Unter anderem sind von ihm erschienen:
"Der Singspatz - Lieder für Kinder und die es einmal waren" - Düsseldorf 1995;
"Im Gleichschritt, marsch! - Der Versuch einer Antwort, warum ich von Auschwitz nichts wusste" - Hamburg 2000;
"Mich brennts in meinen Reiseschuhn - Eine Liebeserklärung an den Ostharz in zehn Wanderungen" - Oschersleben 2003 .

Ernst Finster wurde 1915 in Plötzkau an der Saale geboren. Nach einer Lehre als Dekorationsmaler meldete er sich sich freiwillig als Funker zur Luftwaffe. Nach dem Krieg arbeitete er als Holzfäller, Ziegeleiarbeiter und Sekretär des Kreisausschusses der Nationalern Front in Bernburg. Später wurde er Kreisbibliothekar in Bernburg. In den fünfziger Jahren veröffentlichte er einige sehr erfolgreiche Romane, wie "Die Wälder leben" und "Zwischen Nacht und Morgengrauen", auch einige Kinderbücher und spannende Erzählungen.
1958 wurde er als Kreisbibliothekar wegen politischer Unzuverlässigkeit entlassen, gleichzeitig erfolgte der Ausschluss aus dem Deutschen Schriftstellerverband. Ernst Finster arbeitete später im Niederschachtofenwerk Calbe a.d. Saale als Betriebsmaler, Kulturhausleiter, Pförtner und Betriebsbibliothekar.
Sein 1975 veröffentlichter Roman "Wolfsjahre" wurde wiederum ein großer Erfolg.
Ernst Finster starb im November 2001in Werkleitz.

Wolfgang Erbring wurde 1927 in Bernburg geboren. Nach der Grundschule besuchte er das Gymnasium und schon in dieser Zeit wuchs das Interesse am Zeichnen.
Von 1940 bis 1942 nahm er Privatunterricht beim Kunstmaler und Grafiker Johann Powalla. Wolfgang Erbring wurde dann als Luftwaffenhelfer eingezogen und erlebte das Kriegsende als Wehrmachtsangehöriger an der Weser. Die Gefangenschaft führte ihn in die belgische Steinkohlengrube Houthalen. Anschließend kehrte er nach Bernburg zurück, begann ein Praktikum in der Grube des Kaliwerkes „Solvayhall" und studierte an der Bergbau-Ingenieurschule in Eisleben.
Er arbeitete später als Steiger, Fahrsteiger, Obersteiger und Grubenbetriebsleiter.
Seit 1992 ist er im Ruhestand. In seiner Freizeit gründete er einen Zirkel „Schreibender Arbeiter underhielt in den neunzehnhundertsechziger Jahren dreimal den Literaturpreis der Stadt Bernburg. Mehr als 1000 Bilder und Zeichnungen stammen aus seiner Hand und wurden auf insgesamt 17 Ausstellungen gezeigt.

Marga Ruth Mead wurde 1934 in Latdorf, Kreis Bernburg, geboren. Sie siedelte 1954 nach Westdeutschland über und wanderte 1959 aus. Nach zwölfjährigem Aufenthalt in Neuseeland kehrte sie 1971 nach Deutschland zurück. Über zwanzig Jahre war sie an der Universität Erlangen-Nürnberg beschäftigt. Heute lebt sie als Rentnerin in Nürnberg. Texte von Ihr wurden bereits in unterschiedlichen Sammelwerken veröffentlicht. Überseereisen inspirieren sie zu Ausflügen in das Reich ihrer Phantasie. Als Kinderbuchautorin hat sich sich inzwischen einen sehr guten Namen gemacht.
Im Schuster Verlag Baalberge veröffentlicht sie 2010 ihre Erinnerungen an die Jugend in Latdorf und in Bernburg in den neunzehnhundertvierziger und -fünfziger Jahren, die gleichzeitig auch ein Spiegel der damaligen Zeit, sowohl im familiären als auch im beruflichen Umfeld darstellen.

Karl-Heinz Runge wurde auf einem Bauernhof in Hinterpommern geboren. 1947 kam er mit seinen Eltern und einer Schwester in ein kleines Dorf im Südharz. Nach einer Lehre und einigen Arbeitsjahren als Betriebsschlosser im Kaliwerk Sollstedt, studierte er an der Berg- und Hüttenin-genieurschule Eisleben Ökonomie. Im Rahmen eines Fernstudiums belegte er später auch die Fachrichtung Bergmaschinen.Im Kaliwerk Bernburg arbeitete er zunächst als Seilfahrtingenieur, später als Obersteiger der Abteilung Schachtförderung. Und wieder der Schacht" ist das erste Buch von Karl-Heinz Runge und beinhaltet Auszüge aus seinen in den letzten Jahren entstandenen Erin-nerungen an die Arbeit im Bergbau.

Susanne Wiermann wurde 1963 geboren. Aufgewachsen ist sie im Dreiländereck Deutschland, Schweiz, Frankreich (Weil am Rhein). Früher wäre sie mit ihrem Erstberuf Hebamme und als kundige Frau (Naturheilkunde, Archäo- und Ethnomedizin) wohl auch in Verruf gekommen, eine Hexe zu sein.
Als Kulturwissenschaftlerin beobachtet sie genau alles Menschliche und Skurrile.
Sie ist Autorin von Lehrerhandreichungen, Museumsführern und Ausstellungstexten, Fachartikeln, Audioguides sowie zahlreicher Rezensionen zu urgeschichtlicher Fach-und Jugendliteratur.
Susanne Wiermann lebt seit 2006 in Bernburg an der Saale

++++ Aktuell im Handel: "Rieck - Der Henker von Bernburg" ++++ Aktuell in Vorbereitung: "Die Hexe von Bernburg" von Susanne Wiermann ++++